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16.05.2006 / Ansichten / Seite 8

»Ich erwarte, daß Linkspartei sich an Verabredungen hält«

Berlin: Eingesetzter WASG-Landeschef will dafür kämpfen, daß Kriterien für gemeinsamen Wahlantritt eingehalten werden. Gespräch mit Hüseyin Aydin

Ralf Wurzbacher
Hüseyin Aydin (WASG) ist Mitglied der Fraktion Die Linke im Bundestag und wurde als kommissarischer WASG-Landeschef in Berlin eingesetzt

Der WASG-Bundesvorstand hat die Landesvorstände der WASG Berlin und Mecklenburg-Vorpommern entmachtet, um eine Konkurrenzkandidatur zur Linkspartei bei den Landtagswahlen zu verhindern. Nimmt man mit diesem Beschluß die Spaltung der Partei billigend in Kauf?

Gegenfrage: Wird nicht umgekehrt mit einer eigenständigen Kandidatur der WASG die Spaltung der Partei billigend in Kauf genommen?

Ihre Antwort?

Die Gefahr einer Spaltung im Falle einer Konkurrenzkandidatur in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist in meinen Augen größer. Damit wäre der Vereinigungsprozeß der Linken insgesamt in Frage gestellt worden.

Für Sie ist der Beschluß also eine gute und richtige Entscheidung?

Die Entscheidung ist eine, um die der Bundesvorstand nicht herumkommen konnte und durfte. Spaß hat sie gewiß keinem bereitet.

Was aber, wenn di...


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