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15.05.2006 / Ausland / Seite 7

Eine neue Chance für Nordirland

Belfast: Parlament einberufen, um eine Regionalregierung zu wählen

Niall Farrel

Am heutigen Montag wird nach einer Unterbrechung von fast drei Jahren das nordirische Parlament für etwa sechs Wochen erneut einberufen. Seine Aufgabe besteht darin, eine neue Regionalregierung zu wählen. Das Karfreitagabkommen, das den aktuellen Friedensprozeß 1998 einläutete, legt fest, daß die größte Partei den Ersten Minister und die zweitgrößte dessen Stellvertreter stellt. Seit der Wahl im November 2003 bedeutet das konkret, daß die probritische Democratic Unionist Party (DUP) unter Führung des protestantischen Fundamentalisten Ian Paisley den Regierungschef stellt und sein Vizeminister ein Mitglied der Sinn Féin (SF) wird. Die Sinn Féin ist der ehemalige politische Flügel der IRA, ihr Ziel ist ein vereinigtes Irland. Die Partei vertritt die Interessen der katholischen Bevölkerung Nordirlands.

Obwohl SF bereit ist, mit der DUP zusammenzuarbeiten, leistet Paisley Widerstand. Er wirft Sinn Féin vor, sich nicht vom Terrorismus ...

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