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02.05.2006 / Ausland / Seite 2

Mainstream-Amerika gegen Krieg

Großdemonstration in New York gegen Irak-Besatzung und drohenden Iran-Feldzug

Rüdiger Göbel

Das hat New York lange nicht erlebt. Bei schönstem Frühlingswetter protestierten am Samstag nach Angaben der Veranstalter weit mehr als 300000 Menschen gegen die Kriegspolitik von US-Präsident George W. Bush. Weitgehend unbeachtet von den Medien – das Gros der Korrespondenten war vom Weißen Haus zum Galadinner geladen – forderten die Demonstranten den sofortigen Abzug der Besatzungstruppen aus dem Irak. Unter den Kriegsgegnern waren Prominente wie Bürgerrechtler Jesse Jackson und Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon sowie der Chef der New Yorker Transportarbeitergewerkschaft, Roger Toussaint. Auch die international bekannte Friedensaktivistin Cindy Sheehan und Michael Berg, dessen Sohn im Irak entführt und von seinen Geiselnehmern enthauptet worden ist, nahmen an dem Marsch durch die Straßen von Manhattan teil. Zu dem Protest aufgerufen hatte ein politisch breites Bündnis von Irak-Kriegsveteranen, Bürg...

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