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29.04.2006 / Ansichten / Seite 2

»Das ganze ist ein einziger Horrorkatalog«

Warnstreik in Hamburger Kindertagesstätten: Haustarifvertrag mit massiven Lohnsenkungen soll verhindert werden. Ein Gespräch mit Marina Jachenholz

Andreas Grünwald

* Marina Jachenholz ist Betriebsrätin bei der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten, dem mit 4200 Beschäftigten größten Kita-Träger der Stadt

F: Am Donnerstag haben 2500 Beschäftigte der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten an einem Warnstreik teilgenommen. Was war der Anlaß?

Vor über einem Jahr ist unser Arbeitgeber aus der Arbeitsrechtlichen Vereinigung in Hamburg (AVH) ausgetreten. Dadurch wurde die Übernahme des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienste (TVÖD) verhindert. Statt dessen wird uns nun ein Haustarifvertrag präsentiert, mit dem sich unsere Arbeitsbedingungen massiv verschlechtern würden. Dagegen wehren wir uns.

F: Wie sehen die Verschlechterungen aus?

Es gäbe drastische Lohnsenkungen von bis zu 300 Euro im Monat. Außerdem würde das Weihnachtsgeld nur noch anteilig und entsprechend sogenannter Anwesenheitsquoten bezahlt werden. Geringfügig Beschäftigte sollen überhaupt keine tarifliche Absiche...

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