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29.04.2006 / Inland / Seite 4

Letzte Warnung an der Charité

800 Beschäftigte des Uniklinikums legten vorübergehend die Arbeit nieder

Daniel Behruzi
An der Charité haben rund 800 Beschäftigte am Freitag die Arbeit vorübergehend niedergelegt. Aus Anlaß einer Sitzung des Aufsichtsrats um Linkspartei-Senator Thomas Flierl protestierten die Arbeiter und Angestellten damit gegen Tarifflucht, Privatisierung und drohende Kündigungen an dem Berliner Uniklinikum.

»Dieser Warnstreik kann nur eine Ouvertüre zu weiteren Aktionen sein«, betonte der stellvertretende Vorsitzende der ver.di-Betriebsgruppe, Stephan Gummert, vor den Streikenden am Standort Mitte. Die Gewerkschaft habe der Klinikleitung ein Ultimatum gestellt, bis zum 12. Mai ein »verhandlungsfähiges Angebot« vorzulegen. Andernfalls werde über die Einleitung eines unbefristeten Arbeitskampfs entschieden. Empört zeigte sich Gummert über Versuche, die Arbeiter der Charité-Tochter Facility Management (CFM) mit der Drohung arbeitsrechtlicher Schritte vom Streik abzuhalten. »Das ist eine Riesen-Sauerei – das Streikrecht gilt schließlich für alle«, sagte der v...

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