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22.04.2006 / Inland / Seite 1

Keiner fordert Rücktritt Schönbohms

Brandenburgs Innenminister kennt kein Neonaziproblem

Wera Richter
Einen Tag nach ihrer Festnahme sind am Freitag zwei Tatverdächtige des rassistischen Übergriffs von Potsdam dem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt worden. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft bestritten sie in den Vernehmungen bislang allerdings jede Tatbeteiligung. Die 29 und 30 Jahre alten Männer, denen versuchter Mord vorgeworfen wird, waren am Donnerstag abend in Potsdam festgenommen worden. Sie sollen am Ostersonntag den aus Äthiopien stammenden Ermyas M. angegriffen und fast getötet haben.

Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm kann sich unterdessen nicht damit abfinden, daß sich Generalbundesanwalt Kay Nehm überhaupt eingeschaltet hat. Schon die Äußerung der Bundesanwaltschaft, daß...

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