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08.04.2006 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Es gibt noch keine endgültigen Antworten auf Tschernobyl«

Ute Watermann und Reiner Braun über die Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl 1986 und die Kontroverse darum, den Einfluß der Atomlobby auf die deutsche Politik und die militärische Komponente von Atomenergie

Arnold Schölzel
Die Ärztin und Journalistin Dr. Ute Watermann ist Mitglied der Vereinigung Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW).
Dr. Reiner Braun leitet das Verbändenetzwerke »Tschernobyl+20«. Siehe http://www.friedenskooperative.de


Am 26. April 1986 kam es in dem ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl zum bisher größten Unfall in der nuklearen Energieerzeugung. Eine radioaktive Wolke zog über halb Europa. Welche Auswirkungen hatte aus heutiger Sicht der Reaktorunfall?

Ute Watermann: Am schwersten war die umliegende Region betroffen: Belarus, die Ukraine und europäische Teile Rußlands, insgesamt neun Millionen Menschen. 135 000 Einwohner mußten sofort evakuiert werden, 400 000 verloren später ihre Wohnungen, weil die Gebiete kontaminiert waren und es bis heute sind – insgesamt 160 000 Quadratkilometer. Das ist z. B. für ein Land wie etwa Belarus eine schwere Bürde. 30 Prozent des Staatsgebietes sind verseucht...

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