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03.04.2006 / Ausland / Seite 9

UN-Konferenz über Artenvielfalt gescheitert

Greenpeace: Industriestaaten blockieren Maßnahmen gegen Raubbau und Biopiraterie

Als gescheitert wertet die Umweltorganisation Greenpeace die UN-Konferenz über biologische Vielfalt (CBD), die am Freitag im brasilianischen Curitiba zu Ende ging. Auf der Grundlage der getroffenen Beschlüsse würden es die 188 Mitgliedsstaaten nicht schaffen können, das Artensterben in Urwäldern und Meeren zu verringern, erklärte Martin Kaiser, Leiter der Greenpeace-Delegation auf der CBD, am Wochenende. »Es ist kein Geld in Sicht, mit dem Schutzgebiete in Urwäldern und auf der hohen See finanziert werden könnten. Es gibt keine Maßnahmen gegen den illegalen Holzeinschlag und den Handel mit illegal gefälltem Holz. Auch die Biopiraterie, der Klau genetischer Ressourcen, wird ungebremst weiter gehen.« So hätten Australien, Neuseeland und Kanada durchgesetzt, daß ein Maßnahmekatalog gegen die industrielle Nutzung genetisch...

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