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03.04.2006 / Ausland / Seite 9

Neue Energiebündnisse

Trotz Konkurrenz um Ressourcen kooperieren China und Indien partiell bei der Sicherung ihres Energiebedarfs. Perspektiven im Iran und in Kasachstan

Wolfgang Pomrehn

Indien könne auf »gute Nachrichten« hoffen, ließ Mitte letzter Woche Irans Vizepräsident Rahim Mashaee verlauten. Trotz Widerstand der USA schreiten die Verhandlungen zwischen dem Iran, Pakistan und Indien über den Bau einer Gaspipeline voran. Der Golfstaat hat nach Rußland die weltweit zweitgrößten Erdgasvorkommen, und die rasch waschenden Ökonomien Pakistans und Indiens brauchen dringend Energierohstoffe. Irans Außenminister Manouchehr Mottaki machte einige Tage nach Mashaees Äußerungen noch einmal klar, daß man sich auch von der US-Haltung gegen den Pipelinebau und den guten Beziehungen Neu Delhis zu Washington nicht von den Pipelineplänen abbringen lasse. Auf seiten Indiens und Pakistan ist der Bedarf offenbar so groß, daß man trotz des Drucks aus Washington an der Gasleitung festhalten will. Verhandlungen laufen derzeit auf der Beamtenebene, und im Mai oder Juni sollen die Fachminister ein entsprechendes Abkommen unterschreiben. Desse...

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