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28.03.2006 / Ausland / Seite 15

Zeit für Gewerkschaften

In den russischen Niederlassungen internationaler Konzerne formiert sich neuer Widerstand.

Boris Kagarlitsky
 
 
Als das neue Arbeitsgesetzbuch im Februar 2002 in Kraft trat,  glaubten viele, daß damit das Ende für die alternativen Gewerkschaften gekommen sei. Das Gesetz legte fest, daß die Belegschaft einer Firma nur durch eine Gewerkschaft vertreten werden darf. Es war deshalb nicht überraschend, daß die Föderation unabhängiger Gewerkschaften Rußlands (FNPR), ein konservatives Überbleibsel aus der sowjetischen Ära und ein enger Verbündeter der Regierungspartei »Vereintes Rußland«, das neue Gesetz als einen historischen Sieg feierte.  
 
Das neue Arbeitsrecht bedeutete einen schweren Rückschlag für alle, die sich für Arbeiterrechte einsetzten, nicht nur für die alternativen Gewerkschaften. Streiks wurde praktisch ausgeschlossen. Zwar bestätigt das Gesetz das Recht, die Arbeit niederzulegen, aber die daran geknüpften Bedingungen machen die Durchführung eines legalen Streiks fast unmöglich. Das schreckte die Führung der FNPR nicht ab, da ...



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