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25.03.2006 / Inland / Seite 3

»Wir würden nicht in Tränen ausbrechen«

Linkspartei.PDS in Sachsen-Anhalt ohne Illusionen. CDU ist unschlagbar, mit der SPD ist Kopf-an-Kopf-Rennen möglich. Ein Gespräch mit Wulf Gallert

Holger Elias
Wulf Gallert ist Spitzenkandidat der Linkspartei.PDS bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt

- Wie schätzen Sie die politische Situation einen Tag vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein?

Schwierig. Wir wissen nicht, wie hoch die Mobilisation der Wähler überhaupt sein wird. Entscheidend wird sein, wie die Parteien ihre potentiellen Wähler an die Urne bringen können. Im Moment deutet alles auf eine Beteiligung um die 50 Prozent.

- Die Demoskopen gehen davon aus, daß die CDU unter Ministerpräsident Böhmer die besten Karten haben dürfte. Dann gäbe es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Linkspartei.PDS und SPD. Sehen Sie das ähnlich?

Die Wahlprognosen liegen zumeist völlig daneben. Was wir jetzt beobachten, ist, daß die SPD etwas entmotiviert wirkt. Für uns sieht der Trend etwas anders aus. Es sieht ganz so aus, als ob die SPD hinter uns einkommen würde – so wie es...







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