Der Schwarze Kanal
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20.01.2006 / Ansichten / Seite 8

»Genehmigung der Polizei ist Einladung an die Neonazis«

Im Gegensatz zu Celle und Karlsruhe wird in Dortmund ein Aufmarsch der Rechtsextremisten nicht verboten. Ein Gespräch mit Ursula Richter

Markus Bernhardt

* Ursula Richter ist Sprecherin des »Bündnis Dortmund gegen rechts« (BDgR)

F: Die Neonazis in Dortmund agieren immer dreister. 2005 wurde ein Punk ermordet, antifaschistische Veranstaltungen wurden gestört. Jetzt geben die Neofaschisten die Parole aus: »Dortmund ist unsere Stadt«. Der Verfassungsschutz konstatierte bereits, Dortmund verfüge über die größte und aktivste »Kameradschaft« in ganz NRW. Nun droht der Stadt am 28. Januar, zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, wieder ein Aufmarsch. Wie reagieren die Verantwortlichen darauf?

Der Stadtrat hatte die Bürger aufgefordert, sich dem Neofaschismus entschlossen in den Weg zu stellen. Das war aber wohl nur ein Lippenbekenntnis. Seit Bestehen unseres Bündnisses fordern wir, die Verharmlosung der äußerst agilen Neonaziszene zu beenden - die politisch Verantwortlichen schweigen jedoch auch zu dieser neuerlichen Provokation. Die Städte Karlsruhe und Celle haben Aufmärsche von Neonazis an diesem ...



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