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20.01.2006 / Ausland / Seite 6

Drohung mit dem Scheckbuch

UNO: USA behindern Arbeit des Bevölkerungsfonds. Neokonservative diktieren Politik gegenüber Weltorganisation

Thalif Deen, New York (IPS)

Seit vier Jahren versuchen US-Präsident George W. Bush und seine Regierung, die Arbeit des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) durch massive Beitragskürzungen zu behindern. Gleichzeitig wächst die Unterstützung der übrigen internationalen Gemeinschaft für die UN-Organisation, die sich weltweit für Familienplanung, moderne Geburtshilfe und AIDS-Prävention engagiert.

Washingtons Bemühungen, finanziellen Druck auf die Vereinten Nationen auszuüben, sind nicht neu. 1984 kündigten die USA ihre Mitgliedschaft in der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Sie kritisierten das Management der in Paris ansässigen Einrichtung und lehnten auch deren Pläne für die Schaffung einer neuen internationalen Informationsordnung ab. Für die UNESCO bedeutete der US-Austritt den Verlust von einem Viertel des Jahresbudgets von 180 Millionen US-Dollar. Dennoch überlebte sie den finanziellen Kahlschlag. Seit 2003 sind auch die USA wieder dabei. Mit der neue...

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