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04.01.2006 / Ansichten / Seite 8

»Der Berliner Senat droht weiter mit Kündigungen«

Fronten im Tarifkonflikt an der Charité verhärtet. Von Privatisierung bedrohte Belegschaften wollen sich treffen. Ein Gespräch mit Carsten Becker

Daniel Behruzi

* Carsten Becker ist Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe am Berliner Uniklinikum Charité

F: Ein zentraler Punkt der Auseinandersetzungen zwischen Linkspartei und Wahlalternative WASG in Berlin ist das Vorgehen des SPD-Linkspartei-Senats am Uniklinikum Charité. Was kritisieren die Beschäftigtenvertreter daran?

Seit Beginn der Verhandlungen Anfang 2005 verbinden sowohl der Charité-Vorstand als auch der Senat als Eigentümer ihre Forderung nach einem Absenkungstarifvertrag ständig mit der Drohung betriebsbedingter Kündigungen. Zwar ändern sich die Zahlen immer wieder – mal hieß es, die Beschäftigten müßten auf 40 Millionen Euro im Jahr verzichten, um eine Notlage der Charité abzuwenden, jetzt ist noch von etwas über 20 Millionen die Rede. Grundsätzlich geht es aber darum, die Universitätsmedizin in Berlin »konkurrenzfähig und profitabel« zu machen.

F: Was ist daran schlecht?

Die Charité ist eine öffentliche Einrichtung, die in erster Linie der ...







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