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29.12.2005 / Titel / Seite 1

Scherbengericht für Hartz

Nach vernichtender Studie der Bundesregierung wächst die Kritik an den Arbeitsmarktreformen. Linkspartei sieht sich bestätigt

Nachdem der frühere Topmanager Peter Hartz schon seit Monaten nur noch als Cheffreier einer Clique von schwanzgesteuerten VW-Parasiten abgekanzelt wird, ist nunmehr auch sein einst als epochal gepriesenes »Reformkonzept« zum allgemeinen Abschuß freigegeben. Nach dem Bekanntwerden einer im Auftrag der Bundesregierung erstellten vernichtenden Studie gibt es kein Halten mehr. Die unter der Bezeichnung »Hartz I–IV« bekannten Gesetzespakete hätten weder den Arbeitsmarkt belebt noch die Bürokratie minimiert oder die öffentlichen Haushalte entlastet, lautet der Grundtenor der Hartz-Bilanzen vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bis zur Linkspartei.PDS.

Letztere fühlt sich in ihrer bereits zuvor formulierten Ablehnung den Arbeitsmarktreformen ausdrücklich bestätigt. »Von Anfang an hat die Linke gesagt, daß den Hartz-Reformen eine falsche Philosophie zu Grunde liegt, die Armut per Gesetz, aber keine Arbeit schafft und Arbeitsvermittlung nicht verbesse...

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