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17.12.2005 / Wochenendbeilage / Seite 15

Entschluß zu »Barbarossa«

Am 18. Dezember 1940 gab Hitler die Weisung zum Überfall auf die UdSSR

Dietrich Eichholtz

Wer die Geschichte der »Weisung Nr. 21 (Fall Barbarossa)« erzählen will, der muß weit ausholen und kann auch nicht mit dem 18. Dezember 1940 aufhören. Auf diesen Tag war die Weisung datiert, die den Überfall der Wehrmacht auf die UdSSR befahl. Es war keine der gewöhnlichen Weisungen, die während der Kriegsjahre dutzendweise als Ausfluß der Weisheit des allmächtigen Diktators galten, in Wahrheit aber als Vorlagen aus den Stäben der Wehrmacht kamen, mehrfach redigiert und schließlich von Hitler unterschrieben wurden, der gern letzte Hand anlegte. Die Nr. 21 war insofern etwas Besonderes, als man in ihr die Quintessenz des ganzen Krieges, ja des gesamten faschistischen Regimes finden kann: den imperialistischen Drang nach Revision des Versailler Vertrags, nach Revanchismus, nach Neuaufteilung der eurasischen Ressourcen; den imperialistisch-faschistischen Haß gegen die Sowjetmacht als staatliche Bastion des Kommunismus/Bolschewismus, der sozialistischen und B...

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