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13.12.2005 / Ansichten / Seite 8

»Zwischennutzung des Palastes bis 2012 möglich«

Für einen schnellen Abriß des Gebäudes im Zentrum Berlins gibt es keine vernünftigen Gründe. Ein Gespräch mit Horst Wellner

Gerd Bedszent

* Horst Wellner ist Mitbegründer der Bürgerinitiative Pro Palast

F: Der neu gewählte Bundestag hat in seiner Sitzung am 1. Dezember Anträge der Fraktionen von Linkspar-tei.PDS und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt des Palastes der Republik in Berlin in die Ausschüsse verwiesen. Gab es in diesem Zusammenhang neue Argumente, die einen Abriß rechtfertigten

Es gibt keine sachlich begründeten Argumente, die gegenwärtig für einen Abriß sprechen, weder neue noch alte. Zudem ist die vom ehemaligen Bauminister Manfred Stolpe (SPD) in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zum Bau eines Gebäudes in den Dimensionen des Stadtschlosse bis heute der Öffentlichkeit nicht vollständig zugänglich.

F: Welche technischen und finanziellen Risiken hat der geplante Abriß des Palastes der Republik?

Zum einen ist der Baugrund im Bereich der Spreeinsel instabil. Bei einem Abriß des Palastes wird es Baugrundspannungen und -setzungen geben, deren Umfang nicht vollständig vor...







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