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13.12.2005 / Inland / Seite 5

Freiwillige Helfer als Jobkiller

Organisationskomitee der Fußballweltmeisterschaft sucht 15000 Volunteers. Verhaltene Kritik von ver.di

Stefan Otto

Anfang November startete die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihre Beschäftigungsoffensive für die Fußballweltmeisterschaft. Bei der Vermittlung von Arbeitskräften will sie eng mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) zusammenarbeiten. Damit reagierte die BA schon frühzeitig auf den erwarteten erhöhten Personalbedarf während der Spiele. Schätzungen belaufen sich auf etwa 50000 Jobs, die durch die WM entstehen, erklärt Heinz Oberlach, Pressesprecher der BA gegenüber junge Welt. Von der WM verspreche sich die Arbeitsagentur auch eine längerfristige Belebung des Arbeitsmarktes.

Zweifel am Erfolg der Beschäftigungsinitiative hat dagegen Achim Neumann, Sprecher von ver.di Berlin-Brandenburg. Ähnliche Veranstaltungen in der Vergangenheit hätten gezeigt, daß temporäre Events nur für eine kurze Zeit einen erhöhten Bedarf an Arbeitskräften brächten, aber nicht längerfristig. Dennoch spreche sich auch ver.di für kurzfristige Jobs aus, so Neumann; jeder Impuls für den ...

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