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13.12.2005 / Titel / Seite 1

Telekom kriegt Streß

Beschäftigte des Kommunikationsriesen protestierten bundesweit gegen Vernichtung von 32000 Arbeitsplätzen. Lafontaine forderte Verbot von Aktienoptionen für Manager

Hans-Gerd Öfinger

Gegen die Profitgier der Deutschen Telekom gingen am Montag 30000 Beschäftigte in verschiedenen Städten auf die Straße. Anlaß des Protests, zu dem die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hat, war eine Aufsichtsratssitzung des Konzerns in Bonn, wo die Vernichtung von 32000 Arbeitsplätzen bis 2008 auf der Tagesordnung stand.

Auf einer Kundgebung in Berlin mit rund 2500 Teilnehmern erklärte ver.di-Chef Frank Bsirske, die Stellenvernichtung sei »bei einem Konzern, der Gewinnrekord auf Gewinnrekord türmt« nicht hinnehmbar. Oskar Lafontaine, Chef der Linksfraktion im Bundestag, nannte den geplanten Arbeitsplatzabbau eine »häßliche Fratze der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen«. Er forderte in Berlin, wo etwa 4000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, Aktienoptionen für Manager zu verbieten, weil sie der Anreiz für Personalabbau seien. Vor der Konzernzentrale in Bonn drohte der stellvertretende Vorsitzende von ver.di, Franz Treml, vor 6000...

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