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06.12.2005 / Ausland / Seite 3

Die Paten von Pristina

Bundesverteidigungsminister Jung auf Visite bei den deutschen Truppen im Kosovo. Bundesnachrichtendienst sieht albanische Spitzenpolitiker als Mafiaführer

Jürgen Elsässer

Der neue Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) ist am Montag zu einem ersten Truppenbesuch in die serbische Provinz Kosovo gereist. Jung traf am Montag vormittag in der Provinzhauptstadt Pristina ein, von dort ging es weiter zum Bundeswehr-Feldlager Prizren im Südwesten des Kosovo. Insgesamt sind in der Provinz mehr als 2500 Bundeswehrsoldaten stationiert. Seit Juni 1999 sollen sie im Rahmen der internationalen KFOR-Truppe die Entmilitarisierung des Gebiets überwachen. Gelungen ist dies nicht: Albanische Gewalttäter haben seit dem Einrücken der KFOR über 200000 Serben und andere Nicht-Albaner vertrieben und über 2000 von ihnen getötet oder unauffindbar verschleppt.

Bei den Gesprächen Jungs ging es auch um die derzeitigen Verhandlungen über den künftigen politischen Status des Kosovo, das völkerrechtlich zwar nach wie vor zu Serbien-Montenegro gehört, aber derzeit von den Vereinten Nationen verwaltet wird.


Der BND warnt

Im Gepäck de...






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