Der Schwarze Kanal
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06.12.2005 / Thema / Seite 10

Ein Leben im Widerstand

Die Autobiographie Henri Allegs, Kommunist und algerischer Freiheitskämpfer, ist eine politisch-literarische Sensation in Frankreich

Gerhard Leo

Die französische Presse hat die soeben im Pariser Verlag Stock erschienene Autobiographie von Henri Alleg »Mémoire algérienne« (Algerische Erinnerung) als die literarisch-politische Sensation des Jahres gefeiert. Seitenlange Rezensionen, Abdruck von Auszügen, Interviews mit dem Verfasser, Kommentare, öffentliche Debatten setzen sich mit dem kämpferischen Leben und den Überzeugungen des Freiheitskämpfers in Algerien, Kommunisten und Journalisten auseinander, von dem der Verlag auf dem Einband des Buches schreibt: »Von Henri Alleg kennt man vor allem das Buch ›Die Folter‹, ein bestürzendes Zeugnis über die Verhörmethoden während des Algerienkrieges. Dieses Buch, bei seinem Erscheinen in Frankreich verboten, war die Ursache für die Umkehr der öffentlichen Meinung, die das Ende des Konfliktes ermöglichte.«

Die jetzt erschienenen Erinnerungen des Mannes, der einen so entscheidenden Anteil an der Beendigung des mörderischen Kolonialkrieges hatte, lesen sich wi...

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