03.12.2005 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Es ist wichtig, bessere Knie als Franz Beckenbauer zu haben«

Wochenendgespräch mit Ritchie Blackmore und Candice Night

Stefan Behr / Jürgen Roth
Ritchie Blackmore ist einer der größten (Rock-) Gitarristen aller Zeiten, wenn nicht, wofür vieles spricht, der größte. Mehr über ihn zu sagen hieße, steinkauzalte Eulen nach Athen zu schleppen – sofern man denn nicht mittlerweile einige Teile der Jugend darüber aufklären muß, wer Blackmore ist und daß Blackmore mit seinem unvergleichlichen Stil und seinen majestätischen Kompositionen (nein, wir sagen jetzt nicht »Smoke On The Water«) mehr Einfluß auf die Popmusikgeschichte der letzten beinahe vierzig Jahre ausgeübt hat als Eric Clapton, Keith Richards und Jimmy Page zusammen.
Ritchie Blackmore war von 1969 bis 1975 sowie von 1984 bis 1993 der Kopf von Deep Purple, zwischendrin und noch einmal von 1995 bis 1997 der musikalische Direktor der Band Rainbow. Seit 1997 widmet er sich zusammen mit seiner Lebensgefährtin Candice Night einer Mixtur aus Pop- und Renaissancemusik, über deren Qualität, ungeachtet der nach wie vor exzeptionellen Fertigkeiten des G...

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