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01.12.2005 / Inland / Seite 9

Global Player Bahn

Das Bundesunternehmen will weltweit führender Logistiker werden. Hamburgs Hafen paßt da gut ins Konzernbild, doch Gewerkschafter in der Hansestadt warnen davor

Hans-Gerd Öfinger

Das Hickhack zwischen der Bundesregierung und dem Management der Deutschen Bahn AG geht weiter. Auch nach der Ablehnung der Umzugspläne durch das Bundeskabinett am Dienstag will Bahnchef Hartmut Mehdorn weiter mit dem Hamburger Senat im Gespräch bleiben. Hamburg bietet dem Bahnkonzern zwei landeseigene Betriebe – die Hafenbetreibergesellschaft HHLA und den Hamburger Nahverkehrsbetrieb HHB – zum Kauf an und erwartet dafür als Gegenleistung den Umzug der DB-Konzernzentrale und weiterer zentraler Stellen von Berlin nach Hamburg.


Klare Verhältnisse


Die Bahn befindet sich derzeit noch zu 100 Prozent in Bundesbesitz und soll nach dem Willen der Bundesregierung wie auch von FDP und Grünen durch einen Börsengang schrittweise und zügig privatisiert werden. Lediglich die PDS (heute Linkspartei.PDS) hatte sich vor einem Jahr auf ihrem Parteitag in Potsdam gegen eine Bahnprivatisierung ausgesprochen. Noch hat bzw. hätte der Bund als Eigentümer der Bahn bei...



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