Gegründet 1947 Sa. / So., 19. / 20. Oktober 2019, Nr. 243
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
22.11.2005 / Ansichten / Seite 2

»Wir haben ein Konzept zur Rettung des Werks«

Fast 300 Solidaritätsschreiben für Berliner Samsung-Beschäftigte. Weitere Proteste gegen Schließung sind geplant. Ein Gespräch mit Wolfgang Kibbel

Peter Wolter

* Wolfgang Kibbel ist Betriebsratsvorsitzender des Samsung-Bildröhrenwerks in Berlin-Oberschöneweide. Die Konzernzentrale will den Betrieb ab Jahresende schließen. Bis auf wenige Ausnahmen würden die 800 Beschäftigten den Arbeitsplatz verlieren.

F: Die Samsung-Beschäftigten in Berlin haben am Montag mit einem ganztägigen Warnstreik gegen die Schließung zum Jahresende protestiert. Sehen Sie noch eine Chance, das Ende des Samsung-Werks abzuwenden?

Wir haben der Geschäftsleitung ein Konzept übermittelt, auf dessen Grundlage unser Werk weiter produzieren kann – und zwar nicht nur normale Farbbildröhren, sondern auch die sogenannten Slim-Röhren. Die haben eine um 15 Zentimeter geringere Tiefe. Falls die Geschäftsleitung unsere Vorschläge akzeptiert, können wir noch zwei Jahre produzieren. In der Zwischenzeit könnten wir ein neues Produkt entwickeln.

F: Wie hat die Geschäftsleitung reagiert?

Sie prüft. Eigentlich war für den gestrigen Montag um 16 ...







Artikel-Länge: 4310 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €