Der Schwarze Kanal
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12.10.2005 / Inland / Seite 4

Vor dem »Gnadenfieber«

Der Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß – Ausstellung der Topographie des Terrors in Berlin

Hans Daniel

Mit einer neuen Ausstellung unterstreicht die Berliner Stiftung Topographie des Terrors trotz der politisch verursachten anhaltenden Widrigkeiten ihren Ruf, Ort des Nachdenkens über die Taten und Täter des faschistischen Regimes sein zu wollen. 60 Jahre nach der Eröffnung des Prozesses am 18. Oktober im Berliner Kammergerichtssaal gegen 24 führende Repräsentanten und sechs Organisationen des Hitlerstaates, ist am Montag die neue Ausstellung »Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozeß« eröffnet worden. Am Ort der Täter wird in konzentrierter Form mit 160 Text- und Bildtafeln sowie 15 Tonstationen ein Rückblick auf den Verlauf des Verfahrens vermittelt, das nach der Berliner Eröffnung am 20. Novemer in Nürnberg fortgesetzt und am 1. Oktober 1946 mit der Verkündung von zwölf Todesurteilen, sieben Freiheitsstrafen und drei Freisprüchen endete. Die Gestapo, der Sicherheitsdienst (SD) und die SS, deren »Ruhm und Ehre« heute laut höchstrichterlicher Entscheidung...

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