11.10.2005 / Ansichten / Seite 8

»Polizei sollte Aufmärsche von Rechten gleich verbieten«

Neofaschist muß sich vor dem Landgericht Dortmund wegen Tötung eines Punks verantworten. Ein Gespräch mit Stefan Nölleke

Markus Bernhardt

* Stefan Nölleke ist Sprecher des Bündnisses Dortmund gegen Rechts (BGR) und Vorstandsmitglied des Linken Bündnisses Dortmund

F: Vor dem Landgericht Dortmund findet zur Zeit ein Prozeß gegen einen Neonazi statt, der im März einen Punk erstochen hat. Wie ist der Stand des Verfahrens?

Dazu läßt sich nicht viel sagen, weil die Öffentlichkeit ausgeschlossen ist – der Angeklagte ist noch nicht volljährig. Nach unserem Wissen soll der Prozeß jedoch in Kürze zu Ende sein. Zur Zeit wird offenbar geklärt, ob der Täter wegen Mordes oder wegen Totschlags verurteilt werden soll.

F: Das Landesamt für Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen bezeichnet die Neonaziszene Dortmunds als die »größte Neonazi-Gruppierung« in NRW, die über »ausgezeichnete Verbindungen« zu anderen rechtsextremen Strukturen verfüge. Hat die Polizei im Rahmen des jetzigen Verfahrens gegen die Dortmunder Neofaschisten ermittelt?

Ob in diese Richtung ermittelt wurde, kann wohl nur de...







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