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06.09.2005 / Inland / Seite 4

Ermittlungen gegen Flughafenchef

Erfurter Aiport: Undurchsichtige Vorgänge und Vorwurf der Nötigung in mindestens sieben Fällen. Linkspartei stellt Strafanzeige. Landesrechnungshof will Bücher prüfen

Holger Elias

Ende vergangener Woche drohten die Ereignisse um den Erfurter Flughafen zu eskalieren, die durch zwei anonyme Schreiben bereits Ende Juli an die Öffentlichkeit kamen. Die Verdachtsmomente: Der Flughafen habe Aufträge ohne Ausschreibung an Bekannte vergeben, mobbe Mitarbeiter, um sie gefügig zu machen, und höre deren Telefongespräche ab.

Außerdem soll der Geschäftsführer der Flughafen GmbH, Gerd Ballentien, die veröffentlichten Passagierzahlen in den vergangenen Jahren kontinuierlich frisiert haben, um das gigantische Ausbauprogramm des Flughafens rechtfertigen zu können. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe soll die Flughafenleitung damit beschäftigt gewesen sein, Beweismaterialien beiseite zu schaffen. Der Abgeordnete Benno Lemke von der Linkspartei stellte Strafanzeige gegen zwei Mitglieder der Geschäftsführung wegen Nötigung in sieben Fällen.

Mitarbeiter des Flughafens hatten Lemke davon in Kenntnis gesetzt, daß sie am vergangenen Freitag »undurchsich...



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