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06.09.2005 / Inland / Seite 4

Bangen um die Existenz

»Bahn von unten« wehrt sich gegen Privatisierung und Abbau sozialer Standards

Hans-Gerd Öfinger

Das bisherige Engagement gegen eine Zerschlagung und Privatisierung der Deutschen Bahn und Perspektiven des Widerstands nach der Bundestagswahl standen im Mittelpunkt eines Arbeitstreffens der Initiative »Bahn von unten« am Wochenende in Fulda. Mit ihrer konsequenten Ablehnung jeglicher Privatisierung der Bahn hat sich »Bahn von unten« in der Gewerkschaft Transnet und selbst bei manchen »Linken« nicht nur Freunde gemacht. Doch die Entwicklung der letzten Monate, so der Tenor des Arbeitstreffens, habe die Befürchtungen und Warnungen der Initiative vollauf bestätigt.

So sei beim letzten Transnet-Gewerkschaftstag Ende 2004, der einen privatisierungskritischen Antrag abschmetterte, noch eine heile Börsenwelt dargestellt und der von Bahnchef Mehdorn mit Nachdruck betriebene Börsengang als willkommener Zugang zu »frischem Kapital« begründet worden, so die Initiative. Wenig später vereinbarten dann die drei Bahngewerkschaften einen »Beschäftigungssicherungsta...

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