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06.09.2005 / Inland / Seite 15

1600 Unterstützer für WASG/Linkspartei, 300 für SPD

In den Gewerkschaften kursieren zwei konträre Wahlaufrufe – mit unterschiedlichem Erfolg

Herbert Wulff

Die politische Farbenlehre der bundesdeutschen Gewerkschaftsbewegung ist durcheinander geraten. Mit der Gründung der Partei Arbeit und soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG) durch Funktionäre von ver.di und IG Metall – und deren gemeinsamer Kandidatur mit der in Linkspartei umbenannten PDS – ist die Nibelungentreue der Beschäftigtenorganisationen zur Sozialdemokratie in Frage gestellt. Das zeigt sich u.a. im Erfolg des Aufrufs »Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links«.

Walter Mayer, Mitinitiator des Wahlaufrufs für die Linkspartei, ist selbst überrascht von der enormen Resonanz auf die Initiative. Mittlerweile hätten sich mehr als 1600 Kollegen aus verschiedenen Einzelgewerkschaften dem Aufruf angeschlossen, berichtet der Berliner IG-Metall-Sekretär im Gespräch mit junge Welt. Und täglich kämen neue Unterzeichner hinzu, viele von ihnen über das Internet. Einige kommentieren dort ihre Entscheidung mit kurzen Sätzen wie »Es ist a...

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