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06.09.2005 / Ausland / Seite 6

Die Leichen treiben in den Kanälen

USA: Eine Woche nach Hurrikan »Katrina« Katastrophenhilfe immer noch nicht in Gang gekommen

Trotz einer leichten Entspannung in den von Hurrikan »Katrina« verwüsteten Gebieten hält die Kritik am miserablen Krisenmanagement der Regierung von US-Präsident George W. Bush an. Der Präsident des Verwaltungsbezirks Jefferson (südlich von New Orleans gelegen), Aaron Broussard, sagte dem Fernsehsender NBC: »Ich habe die Pressekonferenzen satt. Um Himmels willen, haltet den Mund und schickt uns jemanden.« Broussard kritisierte, den Hilfesuchenden sei jeden Tag gesagt worden: »Die Kavallerie kommt«. Bislang beginne er höchstens, die Hufe der Pferde zu hören, so der Chef des Verwaltungsbezirks mit fast einer halben Million Einwohnern.

Die Senatorin von Louisiana, die Demokratin Mary Landrieu, griff die US-Regierung scharf an. Landrieu erklärte im Fernshen, sie werde es nicht zulassen, daß Bundesbehörden die lokalen Bemühungen schlechtmachten. »Wenn eine Person sie kritisiert oder noch ein Wort sagt, und sei es der Präsident d...

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