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15.08.2005 / Inland / Seite 4

Debatte um »Rosa Listen«

Nordrhein-Westfalen beendet Speichern von Daten Homosexueller. Thüringen will nachziehen. Sachsen und Bayern setzen Sammelpraxis unterdessen fort

Markus Bernhardt

Die politische Auseinandersetzung um das Speichern von Homosexuellen-Daten in sogenannten Rosa Listen ist nach zahlreichen Protesten in mehreren Landtagen auf die Tagesordnung gesetzt worden. Der »Verein lesbischer und schwuler Polizeibediensteter« (VelsPol) hatte bereits Mitte Mai aufgedeckt, daß die Polizeibehörden der Bundesländer Nordrhein-Westfalen (NRW), Bayern und Thüringen sensible Daten über Schwule und Prostituierte sammeln und speichern (jW berichtete).

In NRW veranlaßte die Kritik von Datenschützern, Politikern und Homosexuellenverbänden die Polizei dazu, erfaßte Informationen über Aufenthaltsorte von Homosexuellen zu löschen und entsprechende Eingabemöglichkeiten im Computerprogramm »IGVP« zu ...

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