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11.08.2005 / Ansichten / Seite 8

»Das Dreieck des Bösen«

Harsche Kritik an Kulturpolitik von SPD/Linkspartei in Berlin. Symphoniker spielen trotz Mittelstreichung weiter. Ein Gespräch mit Lior Shambadal

Sigurd Schulze

* Lior Shambadal stammt aus Israel und ist seit 1997 Chefdirigent der Berliner Symphoniker

F: Am 17. August eröffnen Sie mit den Berliner Symphonikern den Open Air Klassik Sommer in der Berliner Kulturbrauerei. Sie spielen also, obwohl der Senat alle Mittel gestrichen hat. Wie geht es weiter mit dem Orchester?

Wir haben ein Programm für die neue Spielzeit 2005/2006 mit Werken vom Barock bis zur Moderne. Wir werden die Saison mit sechs Konzerten in der Philharmonie bestreiten und mit vier im Konzerthaus. Im Dezember machen wir eine Tournee nach Korea, u. a. mit Beethovens 9. Sinfonie, dann nach Italien. 2006 ist wieder Japan geplant. Hinzu kommen Gastspiele in Deutschland.

Wir haben ein gutes Programm und hoffen, daß unsere Abonnenten mitmachen. Aber man darf sich nicht täuschen, es geht nicht ohne Zuschüsse. Es ist jetzt ein weiterer Versuch, die Zeit bis zu den nächsten Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus 2006 durchzustehen. Wir hoffen, daß u...





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