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11.08.2005 / Ausland / Seite 7

Iran fährt Isfahan hoch

Urankonvertierung ausgeweitet. Vorbedingungen für Gespräche abgelehnt

Knut Mellenthin

Iran hat am Mittwoch in großen Teilen der Urankonvertierungsanlage (UCF) Isfahan die Arbeit wieder aufgenommen, nachdem erste Schritte schon am Montag eingeleitet worden waren. Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) hatte zuvor schriftlich die Erlaubnis gegeben, die Siegel an der iranischen Atomanlage Isfahan zu brechen. Teheran hatte im November 2004 auf Grund eines Abkommens mit dem EU-Trio (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) freiwillig alle Tätigkeiten in der UCF und in der Anreicherungsanlage Natanz unterbrochen. Dort soll es vorläufig beim Arbeitsstopp bleiben.

Gleichzeitig bekräftigte die iranische Regierung, daß sie die seit Herbst 2003 geführten Verhandlungen mit dem EU-Trio fortsetzen will. Man werde sich aber auf keine Vorbedingungen einlassen, sagte Sirus Nasseri. Er gehört der iranischen Delegation bei der Sondersitzung des IAEA-V...

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