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10.08.2005 / Feuilleton / Seite 12

Genug Geld

Sind die Arbeitslosen faul? Sind die Löhne zu hoch? Müssen wir alle sparen? Ein Hörbuch über die Mythen des Neoliberalismus

Christoph Jünke

Mit effektiv sieben Millionen Arbeitslosen und drei Millionen Sozialhilfeempfängern (davon ein Drittel Kinder) sowie zehn Prozent der Bevölkerung, die unter dem Existenzminimum leben müssen, hat dieses Land ein ernstes Problem. Die herrschende Politik suggeriert gern, daß die Arbeitslosen selbst schuld seien. »Aus Ärger darüber, daß die Opfer der gegenwärtigen gesellschaftlichen Krise zu den Schuldigen gemacht werden«, sind Ulrich Rückin und Norbert Böker ins Tonstudio gegangen und haben einige der zentralen Mythen des vorherrschenden Neoliberalismus auseinandergenommen.

Sind die Arbeitslosen faul? Wohl kaum, wenn die meisten der freigesetzten Arbeitsplätze aufgrund von Rationalisierung vernichtet werden. Wohl kaum, wenn das monatliche Sozialhilfeniveau – und das neue ALG-II-Niveau liegt kaum höher, in bestimmten Aspekten sogar darunter – gerade mal dazu reicht, sich höchstens 20 Tage lang ein gesundes Leben sichern. Müssen wir alle sparen? Wie soll das ...

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