10.08.2005 / Inland / Seite 5

Aufruf für Linkspartei

Initiative »Gewerkschafter wählen links« gegründet. Inhaltliche Nähe zu IG Metall und ver.di betont. Schluß mit der »Wahl des kleineren Übels«

Daniel Behruzi

Der Wahlkampf läuft – auch in den Gewerkschaften. Erst vergangene Woche hatten sich 18 Betriebsratsfürsten von Großunternehmen mit einem Appell für die Wiederwahl der Schröder-Regierung stark gemacht. Nun meldeten sich die Gegner der Vasallentreue zur Sozialdemokratie zu Wort. Mit einem Aufruf »Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wählen links« traten sie am Montag an die Öffentlichkeit.

»Die SPD hat sich von sozialdemokratischen Grundsätzen verabschiedet. Für uns ist die Politik dieser Partei nicht mehr wählbar«, heißt es in dem am Montag vorgestellten Papier. Rund 60 Berliner Gewerkschaftsaktivisten hatten den Weg ins örtliche IG-Metall-Haus gefunden, um eine Wählerinitiative zur Unterstützung des Linksbündnisses aus der Taufe zu heben. »Wir brauchen im Parlament eine Stimme für alternative Politikkonzepte«, forderte Walter Mayer von der IG Metall, der zudem darauf hinwies, daß die von den Gewerkschaften formulierten »Wahlprüfsteine« sowohl gegen U...

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