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10.08.2005 / Ausland / Seite 9

Glanzfassade blättert

Indiens Wirtschaftsmetropole Mumbai hat schwer an den Folgen der jüngsten Flut zu tragen. Privatisierung sorgte nicht für Sicherheit

Thomas Berger

Etwa 18 Millionen Einwohner, Sitz der Börse und unzähliger großer Firmenzentralen – Mumbai (Bombay) an der Westküste des Landes ist nicht nur Indiens größte Stadt, sondern auch seine Wirtschaftsmetropole. 60 Prozent des Bruttosozialproduktes des umgebenden Unionsstaates Maharashtra werden hier geschaffen, und die Stadt geriert sich offiziell gern als eines der modernen Glanzlichter in einem Gemeinwesen, in dem noch immer nicht einmal jedes Dorf über einen Stromanschluß verfügt. Doch nun haben die Wassermassen eines außergewöhnlich heftigen Monsunregens Mumbai überflutet und dabei auch so manches an falschen Hoffnungen, Lügen und Eitelkeit im wahrsten Wortsinn hinweggespült. Das humanitäre, ökologische und wirtschaftliche Desaster ist dabei zum guten Teil selbstgemacht – öffentliche Stellen und Privatwirtschaft gleichermaßen müssen sich für gravierende Fehler und Versäumnisse verantwortlich machen lassen. Allein 400 der rund 1000 in ganz Maharashtra infol...

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