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02.08.2005 / Ausland / Seite 9

Stütze für Mugabe

China vereitelt Simbabwes ökonomische Erpressung und engagiert sich im großen Stil vor Ort. Wirkung der Blockade des Westens wird dadurch gemildert

Rainer Rupp

Die Volksrepublik China hat vergangene Woche dem vom Westen diplomatisch und wirtschaftlich belagerten Simbabwe einen Rettungsring zugeworfen. Die Regierung des kürzlich wiedergewählten Präsidenten Robert Mugabe erhielt nicht nur umfangreiche wirtschaftliche und finanzielle Zusagen aus Peking. Auch der im Westen als Paria geltende Präsident selbst wurde in der chinesischen Hauptstadt vom Staatsoberhaupt Hu Jintao als »respektierter und alter Freund« begrüßt.

Simbabwe sitzt wirtschaftlich in der Klemme. Das Land braucht dringend einen Kredit von etwa einer Milliarde Euro. Damit sollen Engpässe bei der Energie- und Lebensmittelversorgung behoben und zugleich die anstehenden Kreditrückzahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) beglichen werden. Die seit Juni letzten Jahres beim IWF aufgelaufenen Zahlungsrückstände sind inzwischen auf etwa 230 Millionen Euro angewachsen. Daher droht dem südostafrikanischen Staat im August der Rausschmiß aus dem ...

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