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09.07.2005 / Feuilleton / Seite 12

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Update Nichtarbeit (4). Die Rechte möchte auch eine Grundsicherung, denn sie will Niedriglöhne

Walter Hanser

* Die Linke diskutiert erneut das Existenzgeld. Diese Idee scheint so unausweichlich wie die Arbeitslosigkeit im Spätkapitalismus. Trotzdem versprechen die etablierten Parteien alle Wahlkämpfe wieder die Vollbeschäftigung. Die Formen der gesellschaftlichen Teilhabe und des Ausschlusses verhandeln wir in unserer kleinen Samstagserie. (jW)


In den 80er Jahren war die Existenzgeldforderung eingebettet in eine autonome Strategie. Es ging um direkte Aneignung und selbständige Organisierung als Jobber oder Sozi-Empfängerin. In den 90er Jahren grassierte dann die Realpolitisierung. Mit den Jahren wurde die Forderung immer zahnloser vorgetragen. Vor dem scheinbaren Ende der Vollbeschäftigungsutopie gaben sich die Erwerbslosengruppen nicht mehr konfrontativ, sondern konstruktiv und realitätstüchtig. Und sie suchten sich die merkwürdigsten Bündnispartner und Bezugspunkte. Mal wurde sich auf den Modephilosophen Jeremy Rifkin bezogen, der bar jeder Empirie und theo...


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