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25.06.2005 / Wochenendbeilage / Seite 19

Literarische Volksfront

Vor 70 Jahren fand in Paris im Zeichen des Humanismus ein großer internationaler Schriftstellerkongreß gegen die faschistische Gefahr statt

Katrin Lange

Vom 21. bis zum 25. Juni 1935 fand in Paris der Erste Internationale Schriftstellerkongreß »Zur Verteidigung der Kultur« statt. 250 Autoren nahmen an ihm teil, 80 Länder waren vertreten, in die Säle des Palais de la Mutualité strömten Tausende Zuhörer, das internationale Echo war bedeutend. Bedeutend ist auch die Nachwirkung – in der linken Geschichtsschreibung ebenso wie in der linken Legendenbildung.

Paris im Sommer 1935: Das war – zweieinhalb Jahre nach der Machtergreifung der Nazis in Deutschland – die Stadt der Emigranten, rettender Ort für die aus dem faschistischen Deutschland mit knapper Not Entkommenen, Juden, Kommunisten, unter ihnen viele Intellektuelle, Künstler. Paris 1935 – das war auch die Stadt der antifaschistischen Volksfront, die im Februar 1934 einen faschistischen Putsch niedergeschlagen hatte. Ihr Sieg hielt vorübergehend sogar den Sozialraub auf, mit dem das Kapital die Folgen der Weltwirtschaftskrise auf die lohnabhängigen Schi...

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