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20.06.2005 / Inland / Seite 5

Blockaden aufgelöst

Antifaschisten wiesen in Halbe, Hamburg und Braunschweig Neonaziprovokationen zurück. In Niedersachsen prügelte Polizei den Weg frei

Andreas Siegmund-Schultze / Wera Richter

Am Samstag versuchten Neofaschisten im brandenburgischen Halbe und in Braunschweig zu marschieren. In beiden Städten sahen sie sich einer Vielzahl von antifaschistischen Gegendemonstranten gegenüber. In Magdeburg protestierten außerdem etwa 500 Menschen gegen staatliche Repression. Sie solidarisierten sich mit Magdeburger Antifaschisten, gegen die zur Zeit ein 129a-Verfahren (Bildung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung) läuft und die teilweise wegen Aussageverweigerung in Beugehaft sitzen.


Kundgebung in Halbe

In Halbe protestierten am Samstag 800 Menschen unter dem Motto »Für ein tolerantes Brandenburg, aber kein Fußbreit den Neonazis« gegen eine Kundgebung von Rechten auf dem Bahnhofsvorplatz. Redner auf der antifaschistischen Gegenveranstaltung des »Aktionsbündnisses gegen Heldengedenken und Nazi-Aufmärsche in Halbe« waren Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD) ...




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