13.06.2005 / Ausland / Seite 3

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Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit: 350 Millionen Minderjährige weltweit müssen zum Familienunterhalt beitragen. Die Hauptursache ist Armut

Karina Böckmann (IPS)

Am Fuß des Samala-Vulkans nahe Billantes, einer Ortschaft in der Provinz Retalhuleu im Südwesten Guatemalas, verdingen sich arme Familien als Steineklopfer. Ein harte Arbeit, wie der 17jährige Juan Carlos aus eigener Erfahrung weiß. Bereits im Alter von acht Jahren mußte er riesige Gesteinsbrocken aus dem Fluß holen, um sie für ein Bauunternehmen in kleine Stücke zu hacken. »Ich bin der Älteste von fünf Kindern und fühle mich deshalb für meine Familie verantwortlich«, berichtet der Junge. Doch aus dem langen Arbeitstag ist ein kurzer geworden, denn Juan Carlos geht jetzt zur Schule.

Ermöglicht hat dies ein Projekt der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Das Internationale Programm zur Abschaffung der Kinderarbeit (IPEC) hilft der Mutter des Jungen beim Aufbau eines kleinen Geschäfts, das die Ernährung der Familie weitgehend sichert.


Minderjährige im Bergwerk

Minderjährige aus den Bergwerken und Steinbrüchen zu befreien und ihnen eine Sch...






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