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01.06.2005 / Ausland / Seite 7

»Assata Shakur is welcome here«

New Yorker Stadträte fordern Amnestie für schwarze Freiheitskämpferin. Black-Panther-Aktivistin lebt im kubanischen Exil

Jürgen Heiser

Der 25. Mai wird in den afroamerikanischen Gemeinden als »African Liberation Day« gefeiert. In diesem Jahr nutzten Abgeordnete des New Yorker Stadtrates diesen Tag, um vor dem Rathaus der Stadt eine Pressekonferenz abzuhalten, in der sie ihre Unterstützung für die schwarze Freiheitskämpferin Assata Shakur öffentlich machten. Shakur lebt seit 1984 in Kuba, wo sie nach erfolgreicher Flucht aus einem US-Gefängnis politisches Asyl erhielt.

Die Stadträte Charles Barron, Larry Seabrook und James Sanders erklärten nun vor der Presse, sie bereiteten eine Resolution für das Stadtparlament vor, mit der die Bush-Regierung aufgefordert werden soll, ihre am 2. Mai ausgesetzte Belohnung in Höhe von einer Million US-Dollar für die Ergreifung von Assata Shakur zurückzunehmen. Statt dessen solle ihr Amnestie zugesichert werden, damit sie in die Stadt zurückkehren kann, in der sie als Mädchen und junge Aktivistin gelebt hat und wo sie wegen ihrer Mitgliedschaft in der B...

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