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27.05.2005 / Ansichten / Seite 8

»Die Lebensmittelrationen mußten wir reduzieren«

Das UN-Welternährungsprogramm leidet an Geldmangel. Höhere Spendenbereitschaft bei Naturkatastrophen als bei Flüchtlingsproblemen. Ein Gespräch mit Bettina Lüscher

Wolfgang Pomrehn

* Bettina Lüscher ist Sprecherin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen für Deutschland (WFP)

F: Das Welternährungsprogramm schlägt Alarm: Vor allem in Afrika fehlt es an Mitteln für die Ernährung von Flüchtlingen. Wie ist die Lage?

Wir haben bereits in einigen Projekten die Lebensmittelrationen reduzieren müssen und sind nun mit einer Warnung an die Öffentlichkeit gegangen, bevor die Situation noch kritischer wird. In Sierra Leone, Guinea und Liberia haben wir schon die Essensrationen verkleinert. 315 Millionen US-Dollar werden dringend gebraucht, um die 2,2 Millionen Flüchtlinge, die wir überwiegend in Afrika betreuen, auch weiterhin mit Nahrungsmitteln versorgen zu können. Flüchtlinge sind am meisten auf Hilfe angewiesen. Sie haben kein Land, das sie bebauen könnten, und sie können sich in den Lagern keine Arbeit suchen, um sich selbst zu versorgen.

F: In Tansania, heißt es in einer Erklärung Ihrer Organisation, ist es schon so wei...





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