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14.05.2005 / Ausland / Seite 7

Geldspritze aus Washington

Französische Nichtregierungsorganisation »Reporter ohne Grenzen« im Dienste des US-State Departement – Ursache für aggressives Vorgehen gegen Kuba oder Venezuela?

Ralf Streck

»Ganz genau, wir erhalten Geld von der NED, und das bereitet uns kein Problem«, hat der Chef von »Reporter ohne Grenzen«, Robert Ménard, nun zugegeben. Doch die National Endowment for Democracy (NED) ist nicht irgendeine Organisation. Sie und die ihr untergeordneten Stiftungen unterstehen dem US-State Departement. Sie waren 1983 unter der Reagan-Administration gegründet worden, um zielgerichtet eine Politik zur Destabilisierung Kubas und des sandinistischen Nikaraguas zu betreiben.

20 Jahre gibt es die französische Nichtregierungsorganisation »Reporter sans frontières« (»Reporter ohne Grenzen«, RSF), 20 Jahre steht ihr unangefochten Robert Ménard vor, und 20 Jahre sind die Gerüchte nicht verstummt, daß es enge Beziehungen zum US-Geheimdienst CIA und zu anderen staatlichen Stellen der USA gibt. In der letzten Zeit verdichteten sich die Hinweise, und Recherchen wiesen direkt auf die Finanzierung von RSF durch staatliche US-Stellen hin. So hatte zuletzt d...

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