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07.04.2005 / Inland / Seite 4

Union will Kredite statt Studienförderung

Schavan plädiert für Abschaffung des BAföG zugunsten privatwirtschaftlicher Finanzierung und erntet heftige Kritik

Ralf Wurzbacher

Mit Empörung haben Studierendenvertreter, das Deutsche Studentenwerk (DSW) und Politiker aus den Reihen der SPD auf den jüngsten Vorstoß von Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan (CDU) reagiert. Sie will die finanzielle Förderung von Studierenden nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) im Falle einer Regierungsübernahme der Union im Jahr 2006 einstellen. Schavan hatte in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt vom Dienstag erklärt, so lange am BAföG festhalten zu wollen, »bis es einen tatsächlich attraktiven Markt der Bildungsfinanzierung gibt«. Da die Ministerin zugleich bildungspolitische Koordinatorin der unionsgeführten Bundesländer ist, müssen ihre Äußerungen als programmatisch für die gesamte Unionspartei angesehen werden.

Der »freie zusammenschluß von studentInnenschaften« (fzs) kritisierte die Vorstellungen Schavans am Mittwoch als »unqualifiziert und unverschämt«. Es sei fatal, ein Kreditmodell einer gezielten ...

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