05.04.2005 / Feuilleton / Seite 13

Totgesparte leben länger

»Hartz IV« in Selb – die Grenzlandfilmtage

Piper Alpha

Die Grenzlandfilmtage sind tot, es leben die Grenzlandfilmtage! Das Festival im Dreiländereck zwischen Thüringen, Bayern und Tschechien war schon totgespart; die alte, überwiegend aus auswärtigen Profis bestehende Crew nach 27 Jahren erfolgreicher Arbeit schon erledigt. Da erhob es sich – oh Wunder – im Jahr 2005 in der Stadt Selb wie Phönix aus der Asche, nunmehr gemacht von unerfahrenen, wild entschlossenen Einheimischen.

Am Sonntag endete mit der Verleihung der drei ausschließlich vom Publikum vergebenen Preise ein mit viel Herz und Bauch auf die Beine gebrachtes, echtes Festival für Filmemacher. Ein Großteil des Budgets war darauf verwendet worden, den Urhebern der Filme Anreise und Übernachtung zu ermöglichen – selbst, wenn sie wie bei dem bemerkenswerten Nachwuchswerk »Linie X« zu acht kamen...

Diesjähriger Spielfilmpreisträger ist der tief berührende, handwerklich an die Meisterwerke Schuktschins und Klimows erinnernde russische Kinofilm »It...



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