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29.03.2005 / Inland / Seite 2

Ein-Euro-Jobs als »Rohrkrepierer«

Industrie- und Handwerkskammer sieht Mißbrauch bei Billigarbeitskräften

Die Ein-Euro-Jobs erweisen sich nach Auffassung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin als »Rohrkrepierer«. Mit ihnen entstünden keine neuen Arbeitsplätze, kritisierte am Montag IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder. Vielmehr wachse durch Billigstarbeitskräfte die Gefahr, »daß reguläre Beschäftigungsverhältnisse abgebaut werden«.

Die zahlreichen Beispiele angeblich gemeinnütziger und zusätzlicher Beschäftigung an Berliner Schulen seien »nur die Spitze des Eisbergs«. Dort seien unter anderem Hausmeistergehilfen, Bibliothekare und Computerhelfer im Einsatz, zumeist ohne die für Ein-Euro-Kräfte vorgesehe...

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