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18.03.2005 / Ausland / Seite 9

Streit um Verkauf von Babcock Borsig

Spanien: Arbeiter des insolventen deutschen Maschinenbauers auf der Barrikade

Ralf Streck

Erneut brannten am Montag Barrikaden im baskischen Sestao, die den Verkehr in den Morgenstunden blockierten. Erneut demonstrierten Arbeiter in der baskischen Metropole Bilbao und protestierten gegen die spanische »Staatliche Gesellschaft zur Beteiligung in der Industrie« (SEPI). Doch waren es diesmal nicht Arbeiter der zu privatisierenden staatlichen Izar-Werften, sondern Beschäftigte des insolventen deutschen Maschinenbauers Babcock Borsig, die auf ihre ungewisse Zukunft hinwiesenen und ein Eingreifen der Regierung forderten.

Anfang 2004 war das Unternehmen hastig von der SEPI an die österreichische Firma Austria Antriebstechnik (ATB) verscherbelt worden – ein weiterer Schritt in eine ungewisse Zukunft. War doch schon 2001 der ehemalige Staatsbetrieb Wilcox privatisiert worden und an Babcock Borsig gegangen. Wenige Monate nach dem zweifelhaften Deal mußte die deutsche Mutterfirma 2002 Insolvenz anmelden.

Erneut scheint die SEPI beim Verkauf keine ...



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