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05.03.2005 / Ausland / Seite 7

Rot gegen orange

Die einstige Sowjetrepublik Moldawien wählt am Sonntag ein neues Parlament. Regierende Kommunisten favorisiert. EU-Orientierung unumstritten

Bertolt Weber

Ginge es nach dem Willen von US-Präsident George W. Bush, so würde am Sonntag ein weiteres »kommunistisches Regime« gestürzt. Das moldawische Volk habe die Chance, sich zu bewähren, verkündete er in Bratislava. Es müsse dazu in die Fußstapfen der orangen Revolution in der Ukraine treten. Aber Moldawien ist nicht die Ukraine – auch dann nicht, wenn die »demokratische Opposition« den Wahlkampf ganz auf die Siegesfarbe orange abgestellt hat.

KP erst 1994 registriert

Seit am 27. August 1991 die Republik Moldova ihre Unabhängigkeit und den Austritt aus der UdSSR erklärte, regierten konservative Nationalisten, die es – insbesondere in den Anfangsjahren – mit der Demokratie nicht immer so genau nahmen. Kommunisten wurde die politische Betätigung verwehrt. Erst 1994 gelang es einer neugegründeten »Partei der Kommunisten der Republik Moldova« (PCRM), sich registrieren zu lassen. Sie trat erstmals 1998 bei den Parlamentswahlen an und erreichte 2001 bei vorge...



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