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14.02.2005 / Inland / Seite 5

Lieber kämpfen, als »kampflos verhungern«

Berlin: Gewerkschaftliche Arbeitslosenkonferenz bekräftigt Kritik an »Ein-Euro-Jobs«

Hans Springstein

Als »gefährliche Instrumente« bezeichnete Johannes Jacob vom DGB-Bundesvorstand am Sonnabend in Berlin auf einer gewerkschaftlichen Arbeitslosenkonferenz die im Rahmen der »Hartz IV-Reformen« etablierten »Ein-Euro-Jobs«. Durch sie würden »massenhaft reguläre Arbeitsplätze verdrängt werden« und zudem würde ein unerträglicher Druck auf die Betroffenen ausgeübt.

Für diese Einschätzung wurden auf der Konferenz reichlich Belege geliefert. So organisierte das Berliner Bezirksamt Neukölln Ende 2004 einen Büroumzug und ließ dafür sogenannte Ein-Euro-Jobber arbeiten. Ein anderer Teilnehmer berichtete, daß die zuständige Agentur die ihm eigentlich für fünf Jahre bewilligte »Strukturanpassungsmaßnahme« (SAM) vorzeitig gekündigt habe. Die Stelle sei durch einen »Ein-Euro-Job« ersetzt worden. Doch für die Behörde sei er mit seinem Arbeitslosengeld nun teurer, da SAM zur Hälfte aus Mitteln eines EU-Fonds finanziert wurde. Während die Behörde nichts spare, sei aber ...

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